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Ethikengagement Bolivien

Punktuelle Aktivitäten

 

  • Von den „Cholitas“ Boliviens bis zur Besteigung der Giganten in der Bergkette der Anden
  • Sie sehen, mit Ausnahme ihres Helms, der dunklen Brillen und den Steigeisen an den Füßen, nicht wirklich wie professionelle Alpinisten aus.
    Und doch haben sich diese bolivianischen Frauen in ihren langen, traditionellen Unterröcken an die Eroberung der Gipfel der Cordillera Real gewagt.
    Sie sind die emblematischen Gestalten der Aymara-Frauen des Altiplano von Ecuador über Peru bis nach Bolivien. Sie sind die „Cholitas“.

    Wir verdanken dieses Projekt mit dem Namen „Cholitas, vamos a las montañas“ (Cholitas, lasst uns in die Berge ziehen) einem Ehepaar.
    Er ist Agustín Alaña, Hochgebirgsführer UIAGM und langjähriger Partner von Terra Andina Bolivia.
    Sie ist Alicia Quispe, die Frau von Augustín und Küchenchef im Hochgebirge.

    Augustín: „Wenn wir, die Bergführer, die Gipfel erklimmen und Kunden begleiten können, warum sollten das nicht auch Frauen können... warum nicht auch meine Frau?!“

    Alicia: „Ich begleite oft Expeditionen bis zum Höhenlager, aber nie bis zum Gipfel. Warum sollte ich nicht auch dazu in der Lage sein? Und warum nicht auch in meiner traditionellen Kleidung?“

    Ende 2015 haben diese stolzen Frauen den Huayna Potosí mit einer Höhe von 6.088 Metern bestiegen und dort die bolivianische Flagge gehisst.
    Dies ist eine außergewöhnliche Initiative, die von Terra Andina Bolivia gefördert und unterstützt wird.
    Bevor sie auch mit anderen geteilt wird.
    Im März 2016 wurden Alicia und Julia von den Teammitgliedern Grover, Maxime und Lucie von Terra Andina Bolivia bei ihrer Eroberung des Illimani begleitet. Einem Giganten der Cordillera Real, der mit seinen 6.438 Metern Höhe La Paz überragt.

    Es ist mehr als nur ein menschliches Abenteuer, sondern vielmehr eine wunderbare Art, die Geschlechtergleichheit zwischen Mann und Frau zu bestätigen.

    Weitere Informationen zu dieser Initiative

     

  • Im Jahr 2009 die Unterstützung und Beratung der Chipaya-Gemeinschaft (einer der ältesten Ureinwohnergemeinschaften Boliviens) im Rahmen der Tourismuserschließung.
  • Im Jahr 2005 die Co-Finanzierung des ersten Treffens der südamerikanischen Bergführer in La Paz.
  • Seit 2005 die Vergabe von Mikrokrediten (mit 0 % Zins) an bestimmte unserer Lieferanten, die keinen Zugang zu Bankkrediten haben und wenn die Investitionen gewerblichen Zwecken dient. Gesamtbetrag des Mikrokreditprogramms: 10.000 US-Dollar pro Jahr.
  • Im Jahr 2005 die Co-Finanzierung der Sanitäranlagen in vier Regionen der Cordillera Real.
  • In den Jahren 2004 und 2005 die Co-Finanzierung diverser Ausbildungsprogramme für Tourismusberufe und der Reglementierung der Nutzung der Berge, die von der IEB (Interamerikanische Entwicklungsbank) und Swiss Contact (Schweizer NGO für die technische Zusammenarbeit) organisiert wurden.
  • Im Jahr 2004 die Co-Finanzierung der Reinigung des Basislagers am Huayna Potosí.
  • Seit 2004 die Ausstattung der mit uns zusammenarbeitenden Eseltreibergemeinschaften der Cordillera Real (Schlafsäcke, Vlieswesten, Wanderschuhe, Speisezelt...).
  • Im Jahr 2003 die Herausgabe von „Notizen aus Bolivien“, einem Fotoband von Serge Vincenti: ein Teil der Einnahmen diente der Finanzierung einer Tischlerwerkstatt im Gefängnis von Potosí.
  • Seit 2004 die Übergabe von Expeditionsausrüstungen (Kühlschrank, Geschirr, Benzinkanister …) an die Führer und Fahrer, die mit der Durchführung von Expeditionen mit dem eigenen Geländewagen beauftragt werden.
  • Seit 2004 die Co-Finanzierung von Französischkursen für 15 Führer und Fahrern von Geländewagen.
  • Seit 2003 die Organisation und komplette Finanzierung von Erste-Hilfe-Kursen für 40 Führer und Fahrern von Geländewagen.
  • Seit 2003 die Organisation und vollständige Finanzierung von Kochkursen für 20 Führer und Fahrern von Geländewagen und die Köche von Treckgruppen.
  • Seit 2003 die Einrichtung in Zusammenarbeit mit den Eseltreibergemeinschaften der Cordillera Real eines Rotationssystems: während der Trecks zur Überquerung der Cordillera Real wird die Route gleichberechtigt in genauso viele Teile aufgeteilt, wie es Gemeinschaften an ihr gibt. Jede dieser Gemeinschaften stellt die für die Überquerung der Trekkinggruppe ihres Gebiets notwendigen Esel zur Verfügung und erhält damit direkt die Gewinne für diese Überquerung.

  • Das Projekt Tuni, Gemeinschaftstourismus in der Bergkette der Anden

    Toni ist ein bäuerliches Dorf der Aymara, das isoliert im Herzen der Cordillera Real liegt

    Im Laufe der Jahre haben wir enge Beziehungen mit den Einwohnern der Region geknüpft.

    Zwischen 2007 und 2009 haben wir uns an der Ausarbeitung und der Finanzierung eines Gemeinschaftstourismusprojektes mit drei Zielsetzungen beteiligt

    • für die Gemeinschaft die Dynamisierung der wirtschaftlichen Aktivität und durch die gleichberechtigte Verteilung der Tourismuseinnahmen die Verbesserung der Lebensbedingungen, besonders im Bereich Gesundheit und Ausbildung.
    • für die Besucher die Möglichkeit, in die Andenkultur der Aymara für ein authentisches Erlebnis einzutauchen.
    • für alle die Möglichkeit , mit anderen ins Gespräch zu kommen und sich mit ihnen auszutauschen.

    Der erste Schritt dieses Projekts war der Bau von Unterkünften für die Gäste, die den Stil der traditionellen Unterkünfte der Aymara in den Anden respektieren.

    Der zweite Schritt war die Einrichtung von Aktivitäten die darauf abzielen, die lokale Lebensweise zu entdecken und mit anderen zu teilen: Wanderungen, Koch- und Nähkurse, Teilnahme an landwirtschaftlichen Arbeiten (Aufzucht der Lamas, Anbau von Kartoffeln und Quinoa) Einführung in die örtlichen Legenden und die Entdeckung von Heilpflanzen.

    Das mittlerweile vollständig von der Gemeinschaft verwaltete Projekt läuft seit 2010.

    Die detaillierte Präsentation des Projekts Tuni anschauen

    Nachhaltige Tätigkeit

    Der Mindestlohn existiert in Bolivien erst seit 2010.
    Im Tourismussektor sind die Gehälter in der Regel unterbewertet.
    Die von Terra Andina Bolivia angebotenen Gehälter (für die Teams vor Ort genau wie für die Teams in den Büros) liegen systematisch über dem Mindestlohn und denen, die von der Mehrheit der bolivianischen Reisebüros bezahlt werden (um 15-30 %).

    Diese Praxis entspricht in Bolivien nicht der Regel, aber wir sehen die vollständige und umgehende Bezahlung unserer Dienstleistungspartner als oberste Verpflichtung an.

    Die Büroteams kommen in den Genuss von fünf Wochen bezahlten Urlaub (das bolivianische Gesetz sieht je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers lediglich 2-3 Wochen vor).

    Bevorzugung bei der Auswahl unserer Anbieter: wir privilegieren die Zusammenarbeit mit Strukturen, die mit dem Gütezeichen „Fairer Tourismus“ (Lodge Chalalan und Lodge Mapajo im Amazonas) ausgezeichnet sind.

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